Zahnfleischbluten – So wirst Du es los

Professionell aktualisiert: 24/5/2022

Blutendes Zahnfleisch kann ein extrem anstrengend sein, und viele erleben von Zeit zu Zeit, dass ihr Zahnfleisch anfängt zu bluten.

Doch was kannst Du bei Zahnfleischbluten tun? Und warum kommt es überhaupt dazu?

Darüber kannst Du in diesem Artikel mehr erfahren.

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Durchgelesen von Anne Thestrup Meimbresse

Apotheker, Klinische Pharmazeutin
Anne hat einen Master in Pharmazie von der Süddänischen Universität, und arbeitet seit einigen Jahren als klinische Pharmazeutin in der Apotheke.Hier berät Sie sowohl Kunden als auch Ärzte über die optimale Anwendung von Arzneimitteln.

Was ist Zahnfleischbluten? 

Zahnfleischbluten ist kurz gesagt eine Blutung, die im Zahnfleisch entsteht. Sie zeigt sich als blutendes Zahnfleisch an den Rändern der Zähne.

Du kannst Zahnfleischbluten an einer oder mehreren Stellen im Mund haben.


Was sind Ursachen für Zahnfleischbluten? 

Es kann verschiedene Ursachen dafür geben, dass Dein Zahnfleisch blutet. Über diese kannst Du hier einen Überblick bekommen.

Zahnfleischentzündung und schlechte Mundhygiene

Blutendes Zahnfleisch ist in den allermeisten Fällen ein Anzeichen für eine Entzündung in Deinem Zahnfleisch (Gingivitis).

Zahnfleischentzündung ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten der Zähne und des Mundes. Darum leiden die meisten ab und an unter Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten. Die Blutungen entstehen meist beim Zähneputzen, Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, oder beispielsweise beim Essen von hartem Obst.

Die Entzündung und Blutung ist meist einer unzureichenden Verwendung von Zahnbürste und Mundhygiene geschuldet. Denn wenn Bakterien und Essensreste sich über längere Zeit absetzen können, ohne weggeputzt zu werden, kannst Du riskieren, dass sie sich als Entzündung im Zahnfleisch absetzen - und somit Zahnfleischbluten verursachen.

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Hormonelle Veränderungen 

Das Risiko für blutendes Zahnfleisch steigt auch, wenn Du hormonelle Veränderungen im Körper durchmachst. Dies gilt beispielsweise besonders während einer Schwangerschaft, wo die Hormone des Körpers sich drastisch verändern.

Das bedeutet, dass manche schwangere Frauen dazu neigen, Zahnfleischbluten zu bekommen. Das Problem mit dem Zahnfleisch hält meist an, bis die Frau mit dem Stillen des Kindes aufhört.

Rauchen

Wenn Du rauchst, gibst Du Deinem Mund schlechtere Bedingungen daüfr, eine gute und gesunde Mundhygiene zu erhalten. Es wird schwieriger den Mund gepflegt zu halten, und es wird deshalb auch schwieriger Mundprobleme aus eigener Hand zu lösen.

Rauchen kann nicht nur die Ursache für Zahnfleischbluten sein, es kann den Zustand auch innerhalb kurzer Zeit verschlechtern. Darum ist es besonders wichtig, dass Du als Raucher gut auf Deine Zähne und Zahnfleisch achtest.

Medizinische Präparate

Wenn Du Zahnfleischbluten erlebst, kann eine mögliche Ursache auch die Einnahme einer bestimmten Art Medikament sein.

Einzelne Präparate können das Zahnfleisch sensibler machen, sodass ein größeres Risiko für Blutungen entsteht. Es ist immer angegeben, welche Form von Nebenwirkungen Medizin verursachen kann, weshalb es ratsam ist, aufmerksam darauf zu sein, wenn Du eine besondere Art Medizin einnimmst, und Zahnfleischbluten erlebst.

Stress 

Stress kann der größte Feind des Immunsystems sein. Und wenn Du Stress in hohem Maße über einen längeren Zeitraum erlebst, kann dies Dein Immunsystem so stark beeinflussen, dass auch Dein Mund darunter leidet.


Wie kann Zahnfleischbluten behandelt und vorgebeugt werden?

Wenn Du blutendes Zahnfleisch leid bist, gibt es glücklicherweise gute Ratschläge einzuholen. Denn Du kannst selbst eine Menge dafür tun, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Das Allerbeste, was Du tun kannst, um Zahnfleischbluten zu behandeln und vorzubeugen, ist die Erhaltung einer guten Mundhygiene.

Das erreichst Du, indem Du Deine Zähne zweimal täglich gründlich putzt, und zusätzlich Zahnseide verwendest, da die Zahnbürste nicht alle Bakterien zwischen den Zähnen erreichen kann.

Putze Deine Zähne mit einer weichen Zahnbürste und guter Zahnpasta

Es ist wichtig, dass Du eine weiche Zahnbürste verwendest, die sanft zu Deinem Zahnfleisch ist. Mit der weichen Zahnbürste kannst Du das Zahnfleisch massieren, sodass Abfallstoffe gründlich entfernt werden, und Du gleichzeitig Plaque und Bakterien wegputzt.

Für die gründliche Zahnreinigung kannst Du zum Beispiel die Australian Bodycare Zahnpasta mit Teebaumöl verwenden, die speziell entwickelt wurde, um gereiztem Zahnfleisch vorzubeugen und zu entgegenzuwirken. Teebaumöl wirkt bakterienhemmend, sodass Du Bakterien und Plaque effektiv bekämpfst.

Verwende Mundspülung, um eine gute Mundhygiene zu sichern

Nach dem Zähneputzen kann es eine gute Idee sein, den Mund mit Mundspülung auszuspülen. Unsere Mundspülung arbeitet effektiv bei Deinen Zahnfleischproblemen, schmerzenden Gaumen und blutendem Zahnfleisch dank dem Inhalt von Teebaumöl, das gleichzeitig Bakterienbildung hemmt, und lindernd und beruhigend wirkt.

Ein weiterer Bonus ist das saubere Gefühl und der frische Atem, den die Spülung hinterlässt. Denn wenn Du Zahnfleischbluten hast, kannst Du auch unter Mundgeruch leiden.

Gurgle mit 20 Ml Mundspülung für ca. 1 Minute - spucke anschließend aus. Du solltest den Mund danach nicht mit Wasser ausspülen, und solltest ebenfalls 30 Minuten oder länger warten, bevor Du isst oder trinkst. Auf diese Weise erhältst Du die optimale Pflege. Verwende die Mundspülung zweimal täglich.

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Kombiniere mit Mundgel

Wenn Deine Zahnfleischprobleme umfassender sind, kannst Du zusätzlich unser Mundgel verwenden, das gleichermaßen bakterienhemmend ist, dank des einzigartigen Teebaumöls.

Verteile ca. 2cm des Gels auf Deinem Finger oder Deiner Zahnbürste und schmiere es auf Dein Zahnfleisch. Du solltest anschließend nicht ausspülen, ebenso wie Du mit dem Essen und Trinken mindestens 30 Minuten nach dem Auftragen warten solltest, um die optimale Wirkung zu erhalten.

Verwende es gerne 1-4-Mal täglich, je nach Bedarf.

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Andere gute Ratschläge zur Vorbeugung von Zahnfleischbluten:

  • Trink weniger Softdrinks – besonders Cola ist hart für Zähne und Zahnfleisch. 
  • Höre auf zu Rauchen – dies belastet die mundeigene Fähigkeit Probleme zu behandeln. 
  • Entspanne Dich so weit wie möglich. Stress kann einen negativen Einfluss auf Dein Zahnfleisch haben, also versuche ausreichend Schlaf zu bekommen, und tu Dir etwas Gutes und Entspannendes.

Professionelle Behandlung

Es ist wichtig, Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündung immer zu behandeln.  Wenn es über längere Zeit unbehandelt bleibt, kannst Du riskieren, dass es sich zu Paradentose entwickelt.

Wenn Deine eigene Behandlung mit stärkerem Fokus auf Mundhygiene und gründliches Zähneputzen auch nach 2-3 Wochen nicht hilft, solltest Du immer Deinen Zahnarzt Deine Zahnfleischprobleme untersuchen lassen.

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