Die richtige Intimpflege für die Frau

Der Intimbereich der Frau bedarf besonders intensiver Pflege und sollte daher bei der Reinigung nicht außen vorgelassen werden. Leider ist der Genitalbereich für viele Frauen immer noch Tabuzone, über die man nicht so gerne spricht. Wir nehmen hier aber kein Blatt vor den Mund.

Denn um Infektionen und Reizungen zu verhindern, gibt es ein paar wichtige Grundregeln für die Intimpflege der Frau. Was alles dazu gehört und warum sie so wichtig ist, erfährst du hier.

Durchgelesen von Anne Thestrup Meimbresse

Klinische Pharmazeutin, Apotheke Varde
Anne hat einen Master in Pharmazie von der Süddänischen Universitet, und arbeitet seit einigen Jahren als klinische Pharmazeutin in der Apotheke.Hier berät Sie sowohl Kunden als auch Ärzte über die optimale Anwendung von Arzneimitteln.

Die richtige Menge machts

Gründlich gewaschen und duftend aus der Dusche zu kommen, ist ein großartiges Gefühl. Für viele Frauen reicht das Waschprogramm von der Einseifung mit Duschgel, über Haare waschen und Rasur der Beine, Achseln und des Intimbereichs.

Dabei gut zu wissen: Eine natürliche Bakterienflora besiedelt die Haut des äußeren Intimbereichs der Frau, die Milchsäure-Bakterien.  Außerdem bildet die sensible Haut hier einen schützenden Film aus hauteigenen Lipiden und feuchtigkeitsbindenden Stoffen. Dies ist der „Schutzmantel der Haut“ und hat einen natürlich sauren pH-Wert von 4 bis 4,5. Dieser dient der natürlichen Abwehr von krankmachenden Keimen. Ein gesundes System deines Intimbereiches dient dir damit, Einflüsse von außen auszugleichen und vor Infektionen zu schützen.

Zu häufiges Waschen und die Verwendung handelsüblicher Seifen und Duschgels können das gesunde Hautmilieu deines Intimbereichs jedoch stören. Der effektive Schutz ist dann nicht mehr gewährleistet und möglicherweise entstehen Hautirritationen. Während und nach dem Waschen ist es also wichtig, die richtige Intimpflege für die Frau anzuwenden, und den Haut- und Infektionsschutz wiederherzustellen.

Die regelmäßige und richtige Intimpflege ist also immens wichtig für die Frau! Bei der Waschlotion sollte man darauf achten, dass diese auf den natürlichen pH-Wert des Intimbereichs abgestimmt ist. Mit der Verwendung der Intim Wash Intimwaschlotion von Australian Bodycare machst du alles richtig. Am besten wäschst du deine Intimzone mit der Hand. Solltest du aber einen Waschlappen verwenden, wechsle diesen täglich und wasche ihn bei 60 Grad in der Waschmaschine, um eventuelle anhaftende Keime und Pilze abzutöten.

Auch für die Intimrasur solltest du spezielle Produkte verwenden, um Hautreizungen, Rötungen und Rasurpickelchen zu vermeiden. Rasiere den Intimbereich am besten nass unter der Dusche. Achte dabei darauf, mit der Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, sonst erhöht sich das Risiko für Irritationen und eingewachsene Haare. Wenn möglich, verwende immer eine neue, frische Rasierklinge. Trockenrasuren solltest du möglichst vermeiden, da sie den Intimbereich zu sehr strapazieren. Dies gilt auch für die Verwendung von Enthaarungscremes, diese können zusätzlich noch Allergien hervorrufen.


Die richtige Wischrichtung

Deinen Intimbereich solltest du immer vorn nach hinten reinigen. So kannst du verhindern, dass Darmbakterien versehentlich in die Vagina befördert werden. Dies ist auch für die Wischrichtung nach dem Toilettengang zu beachten.


Trage die richtige Unterwäsche

Sexy ist sie zwar nicht, aber die Verwendung von nicht zu enganliegender Unterwäsche, am besten aus Baumwolle, lässt mehr Luft an die Haut und nimmt Feuchtigkeit besser auf. Spitze und Tanga können bei Bewegung reiben und transportieren eventuell Keime aus dem Afterbereich in die Vagina. Achte daher auch auf die richtige Wahl deiner Unterwäsche.


Welche Hygieneartikel solltest du verwenden

Benutzt du Damenbinden und Slipeinlagen, solltest du darauf achten, dass die Produkte keine Kunststoff-Schutzfolie besitzen. Diese können zur Entstehung von Feuchtigkeit und Wärme führen, welches wiederum das Bakterien- und Pilzwachstum begünstigt.

Während der Periode solltest du die Hygieneartikel regelmäßig, alle acht Stunden wechseln. An den Tagen mit stärkerer Blutung sogar alle zwei bis vier Stunden.  Sollte aber bereits eine Infektion des Intimbereichs vorliegen, verwendest du besser Binden anstatt Tampons.

Als wahre Alternative zu Binden und Tampons hat sich mittlerweile die Menstruationstasse oder -becher etabliert. Dieses Produkt wird in die Scheide eingeführt, und fängt das Blut hier direkt auf. Es muss weniger oft gewechselt werden als ein Tampon, und ist dazu noch umweltfreundlich aufgrund seiner Wiederverwendbarkeit.

Von entscheidender Bedeutung für dein Wohlbefinden ist auch die Wahl des richtigen Toilettenpapiers. Manche Produkte enthalten Bleichmittel, Duft- oder Farbstoffe, und können unter Umständen zu Reizungen und Allergien führen. Dies gilt auch für feuchtes Toilettenpapier. Beim Abputzen mit dem Papier achte bitte auf die richtige Wischrichtung: Immer von vorne nach hinten.


Intimpflege auch beim Sexualverkehr

Die richtige Intimpflege für die Frau spielt natürlich auch im Sexualleben eine Rolle. Hast du einen neuen Partner, benutze Kondome. Dies nicht nur zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten – Kondome helfen auch den pH-Wert deiner Vagina während des Geschlechtsverkehrs konstant zu halten.

Klagst du über eine trockene Scheide, kannst du darüber nachdenken ein Gleitgel zu benutzen. So entstehenden während des Sexualverkehrs keine schmerzhaften und wunden Stellen, in die krankmachende Keime eindringen könnten.

Achte auch bitte darauf, nicht von Analsex auf Vaginalsex wechseln, ohne vorher das Kondom auszutauschen oder dass sich der Partner gründlich wäscht. Sonst können eine Vielzahl an Bakterien aus der Analregion in deine Vagina gelangen, und hier verschiedenste Infektionen auslösen.

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Vermeiden von Antibiotika

Solange es sich vermeiden lässt – und nicht ausdrücklich vom Arzt verordnet – solltest du auf die Einnahme von Antibiotika verzichten. Denn diese bekämpfen leider nicht nur die schädlichen, sondern auch die „guten“ Bakterien in unserem Körper und damit auch in deiner Vaginalflora. Das Gleichgewicht deines Intimbereichs gerät damit aus der Balance, und Pilze und andere Infektionen können leichter eindringen.


Unangenehmer Geruch

Von Natur aus hat deine Scheide einen milden Geruch und eine saure (Base-Skala) Umgebung, um Viren und Bakterien abzuwehren und zu bekämpfen. Sie ist eine Art natürlicher Schutzschild. Es ist also durchaus normal, dass leichte Gerüche entstehen können und damit kein Grund zur Sorge.

Nimmt Frau zwar sonst keine Symptome, aber nun einen unangenehmen Geruch in der Intimzone wahr, könnte der pH-Wert und die körpereigene Schutzfunktion im Vaginalbereich gestört sein. Für die richtige Intimpflege solltest du dafür sorgen, dass deine natürliche Scheidenflora wiederaufgebaut wird.

Ein unangenehmer Geruch der Vagina ist für viele Frauen ein großes Problem und deshalb ist es wichtig zu wissen, was du dagegen tun kannst. Frau kann hier für die richtige Intimpflege gegen den Geruch zum Beispiel das Femigel von Australien Bodycare verwenden, welches effektiv gegen die Bakterien wirkt. Es ist ein wasserbasiertes, hormonfreies Gel. Darüber hinaus enthält das Gel den natürlichen Inhaltsstoff Teebaumöl. Teebaumöl ist mittlerweile für seine tiefenreinigenden Eigenschaften weit bekannt und hilft auch gegen Trockenheit.

Versuche bitte nicht mit Intimsprays dem Geruch entgegenzuwirken. Lieber sollte die Ursache des Geruchs behandelt werden. Fallen dir zum Geruch noch andere Symptome auf, wie zum Beispiel Jucken, Brennen, Ausfluss oder hast du Schmerzen, dann suche bitte einen Arzt auf. Hier könnte eine Infektion vorliegen.

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Die Scheidenflora aufbauen

Nach der Einnahme von Antibiotika, Infektionen oder bei Störung des natürlichen pH-Wert des Vaginalbereichs gilt daher im Allgemeinen: Die natürliche Scheidenflora aufbauen, und einen pH-Wert von unter 4,5 herstellen.

Hierbei können dir Produkte, wie das Femi Daily von Australian Bodycare Vaginalgel helfen, um unerwünschten Geruch zu vermeiden und den natürlichen Schutzfilm des Vaginalbereichs, die Scheidenflora, wiederaufzubauen und zu stärken.


Verwende die richtigen Produkte für die Intimpflege

Frauen haben also viele Aspekte bei ihrer Intimpflege zu beachten. Um den Intimbereich im richtigen Gleichgewicht zu halten, solltest du parfümfreie und pH-neutrale Produkte verwenden. Das beste Ergebnis erzielst du mit einer Kombination aus der Intim Wash Intimwaschlotion, der Femi Daily Intimpflege Creme und der Femigel Feuchtcreme von Australian Bodycare.

Diese Produkte erhältst du zusammen in einem einzigen Intimpflegeset – und damit alles, was du brauchst, um die üblichen Probleme für deinen Intimbereich im Alltag zu vermeiden.

Die Produkte haben eine beruhigende Wirkung auf deine Haut und wirken gleichzeitig reinigend, sodass du dich rundum frisch fühlst, und Juckreiz, Trockenheit, unerwünschten Gerüchen und sogar Infektionen im Intimbereich vorbeugst.

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