Keratosis Pilaris - Wie Sie Reibeisenhaut behandeln

Professionell aktualisiert: 31/5/2021

Keratosis Pilaris, auch unter dem Namen Reibeisenhaut bekannt, ist eine unschöne Hautveränderung, die viele nur zu gut kennen. Männer und Frauen sind hiervon gleichermaßen betroffen. Doch worum handelt es sich hierbei genau? Warum entsteht Reibeisenhaut? Und wie lässt sie sich behandeln? Hier kannst Du mehr zu all diesen Fragen erfahren.

Durchgelesen von Anne Thestrup Meimbresse

Apotheker, Klinische Pharmazeutin
Anne hat einen Master in Pharmazie von der Süddänischen Universität, und arbeitet seit einigen Jahren als klinische Pharmazeutin in der Apotheke.Hier berät Sie sowohl Kunden als auch Ärzte über die optimale Anwendung von Arzneimitteln.

Was ist Reibeisenhaut eigentlich

Hast Du möglicherweise auch schon einmal einen knospenartigen Ausschlag an Deinen Oberarmen bemerkt? Dann kann es sich hierbei durchaus um eine Keratosis Pilaris, also Reibeisenhaut handeln, unter der Du leidest. Keratosis Pilaris ist der Begriff für einen Knospenausschlag an den Haarfollikeln der Haut. Sie zeichnet sich durch kleine rote Knospen aus, die fest sind und an den Haarfollikeln sitzen. Anfangs sind die Knospen noch weiß, noch mit der Zeit verfärben sie sich rot, da sie gereizt wird. Sie erscheint in vielen Fällen als roter Hautausschlag aufgrund der leichten Hautreizung.

Die Keratosis Pilaris ist keine tatsächliche Erkrankung, sondern vielmehr eine Hautveränderung, die vom normalen Erscheinungsbild der Haut abweicht. Sie ist daher weder gefährlich oder anderweitig schwerwiegend, obwohl sie betroffene Personen dennoch stark stören kann. Obwohl es sich bei Reibeisenhaut um einen Hautausschlag handelt, ist die Keratosis Pilaris nur selten von Juckreiz und Schmerzen begleitet - selbst dann, wenn sich die weißen Knospen bereits rot verfärbt haben.

Die Knospen bestehen aus Keratin, das verklumpt und an den Öffnungen der Haarfollikel haftet. Diese kleinen Klumpen sind also die eigentlichen Verursacher, die den Knospenausschlag bilden. Der Ausschlag infiziert sich nicht und Du musst Dir deshalb keine Sorgen machen, jemand anderen bei engem Kontakt anzustecken oder von jemandem mit weißen oder roten Knospen angesteckt zu werden.


Wer ist am häufigsten von Reibeisenhaut betroffen?

Es gibt keine Richtlinie dafür, wer am häufigsten von der roten Keratosis Pilaris betroffen ist. Es kann jeden treffen, jedoch ist der Ausschlag zumeist bei Kindern und Jugendlichen zu beobachten. Tatsächlich wird angenommen, dass bis zur Hälfte aller deutschen Kinder und Jugendlichen von einer Keratosis Pilaris betroffen sind.

Die Reibeisenhaut entsteht häufig im Kindesalter oder der Jugend, und ist in dieser Zeit am stärksten ausgeprägt. Doch mit zunehmendem Alter nimmt der Ausschlag deutlich ab.


An welchen Stellen des Körpers entsteht der Ausschlag?

Reibeisenhaut kann in vielerlei Hinsicht einer Gänsehaut ähneln. Denn Der Knospenausschlag ist meist auf die Haarfollikel der Oberarme beschränkt. Doch auch Beine, Hüften, das Gesicht und Oberschenkel können von dem lästigen Ausschlag betroffen sein.

In den meisten Fällen zeigt sich die Keratosis Pilaris als Knospen an den Armen. Daher sind es meist diese Körperstellen, die Betroffene durch Kleidung versuchen zu verstecken.


Warum entsteht Reibeisenhaut?

Es kann mehrere Gründe dafür geben, warum Du eine Keratosis Pilaris bekommst. Teilweise sind die Hautveränderungen erblich bedingt. Sollte also Deine Mutter oder Dein Vater bereits davon betroffen sein, dann besteht die Gefahr, dass auch Du betroffen sein könntest. Ähnlicher Weise kann es sein, dass Deine Kinder irgendwann unter Keratosis Pilaris leiden werden, wenn Du selbst davon betroffen bist.

Darüber hinaus besteht eine Verbindung zwischen atopischen Ekzemen und Ikthyose, besser bekannt als Fischschuppenkrankheit. Wenn Du eine dieser Erkrankungen hast, kann dies der Grund sein, warum Du zusätzlich einen roten Ausschlag an Oberarmen, Hüften, Oberschenkeln und im Gesicht bekommst.

Der rote Ausschlag der Reibeisenhaut ist häufig mit trockener Haut verbunden - oder in einer Kombination aus trockener Haut, Vitamin-B-Mangel, Omega-3 Fettsäuren-Mangel, sowie einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln.

Der Zusammenhang zwischen trockener Haut und einer Keratosis Pilaris führt auch dazu, dass die Hautveränderungen in einem trockenen und kalten Klima verschlimmert werden können. Deswegen ist die Reibeisenhaut im Winter meist am stärksten ausgeprägt.


Symptome von Keratosis Pilaris - diese Anzeichen von Reibeisenhaut solltest Du beachten

Eine Keratosis Pilaris ist ansich keine Hautkrankheit, sondern vielmehr eine ungefährliche Hautveränderung. Für viele ist sie jedoch kosmetisch unschön. Daher gibt es auch nicht sonderlich viele Symptome, die im Auge behalten werden müssen.

Wenn Du einen Ausschlag mit weißen Knospen entdeckst, der sich zu roten Knospen, sowie sehr trockener Haut an den Oberseiten der Oberarme, Oberschenkel oder im Gesicht verwandelt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um die Keratosis Pilaris handelt, die für die Hautveränderung verantwortlich ist.

Verschlimmert sich der Zustand in kaltem und trockenem Klima, dann ist dies ein weiteres mögliches Symptom, dass Keratosis Pilaris die Ursache für die weißen oder roten Klumpen-artigen Knospen ist.

Generell sind folgende Merkmale zu beachten:

  • Weiße oder rote Knospen
  • Die Lage der Knospen an Armen, Oberschenkeln, Hüften oder im Gesicht
  • Ein Sandpapierähnliches Gefühl beim Streichen über die Haut

Wie kann Keratosis Pilaris behandelt werden?

Obwohl es sich bei Reibeisenhaut um ein chronisches Hautleiden handelt, gibt es trotzdem gute Behandlungsmöglichkeiten. Die Hautveränderungen an sich müssen deshalb nicht behandelt werden, da sie zwar kosmetisch unschön, aber ungefährlich sind. Viele Betroffene möchten die Hautprobleme aber dennoch behandeln und korrigieren, vor allem wenn die Haut mit dem roten Ausschlag häufig sichtbar ist.

Eine gute Behandlung gegen Keratosis Pilaris besteht also darin, die Haut durch eine Feuchtigkeitscreme mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Durch die Verwendung einer guten Feuchtigkeitscreme wird die Austrocknung der Haut reduziert und eignet sich somit zur Korrektur der durch Reibeisenhaut entstehenden Hautveränderungen.

Viel Feuchtigkeit und Kraft für Deine Haut

Der wichtigste Teil der Behandlung von Reibeisenhaut besteht darin, die exponierte Haut mit Hilfe einer geeigneten Creme mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Dabei kann Dir die Body Lotion von Australian Bodycare helfen.

Die Body Lotion hilft, das natürliche Gleichgewicht und die Barriere der Haut wiederherzustellen. Eine gesunde Haut verfügt von Natur aus über eine Schutzbarriere gegen Mikroorganismen wie Pilze, Bakterien und Viren, die das Gewebe schädigen können. Diese Schutzmaßnahmen hat gereizte Haut nicht mehr, da die natürlichen Abwehrmechanismen durch die Austrocknung zerstört wurden.

Doch Body Lotion von Australian Bodycare spendet Deiner Haut viel Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig, ohne zu fetten. Gleichzeitig wird der natürliche Heilungsprozess der Haut und die Hautabwehr unterstützt, um Deine Haut zu stärken.

Trage daher zweimal täglich eine dünne Schicht der Creme auf Deine Haut auf - am besten gleich nach dem Bad. Besonders nach einem warmen Bad ist die feuchte Haut Austrocknung ausgesetzt.

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Wann solltest Du einen Arzt zu Rate ziehen?

Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn auf Deiner Haut Keratosis Pilaris entsteht, da sie grundsätzlich ziemlich harmlos ist. Solltest Du die zuvor beschriebenen Symptome und Anzeichen bei Dir erkennen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um genau den roten Hautausschlag handelt, mit dem Du es bei Reibeisenhaut zu tun hast.

Hast Du jedoch Zweifel, ob es andere Ursachen für Deine Hautveränderungen gibt, oder sind Deine Symptome nicht genauso wie beschrieben? Dann ist es immer eine gute Idee, Deinen Arzt zu Rate zu ziehen, um herauszufinden, was genau die Ursache für die Hautveränderung ist. Auf diese Weise kannst Du ausschließen, dass es sich um eine ernstere Hauterkrankung handelt.

Gleiches gilt, wenn die Behandlung keinerlei Wirkung zeigt oder sich deutlich verschlechtert.


Vorbeugung von Knospen am Körper

Natürlich besteht die beste Behandlung, sofern möglich, in der Vorbeugung eines Ausbruchs von Keratosis Pilaris. In vielen Fällen kannst Du bereits etwas gegen die Reibeisenhaut tun, bevor der Knospenausschlag ausbricht.

Unter anderem kannst Du Deine Haut durch geeignete Pflege vor Reibeisenhaut schützen.

Verwende hierzu feuchtigkeitsspendende Produkte in einer geeigneten Pflegeroutine. Während des Bades kannst Du Body Scrub und Body Wash von Australian Bodycare verwenden, unser Körper Peeling sowie das Waschgel sind schonend zu Deiner Haut und reinigen sie sanft.

Mach es Dir darüber hinaus vor allem im Winter zur Gewohnheit, nach jedem Bad eine gute Feuchtigkeitscreme oder Body Lotion zu verwenden, um den Feuchtigkeitsgehalt Deiner Haut zu versiegeln.

Die Vorbeugung von Reibeisenhaut ist schwierig, wenn der Ausschlag erblich bedingt ist. In diesem Fall geht es darum, die kleinen Knospen zu behandeln und einzudämmen - auch hier insbesondere durch Feuchtigkeitscremes, die den schlimmsten Ausschlag in Schach halten können.

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FAQ

Hier findest Du eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen zu Keratosis Pilaris / Reibeiesenhaut.


Was ist Keratosis Pilaris eigentlich?

Die Keratosis Pilaris, oder auch Reibeisenhaut ist eine chronische Hautveränderung, die als Ausschlag mit weißen oder roten Knospen auftritt. Die Knospen bestehen aus Keratin-Klumoen, die das rauhe Knospen-Aussehen bilden.


Wer kann von Keratosis Pilaris betroffen sein?

Hautausschläge wie die Reibeisenhaut der Keratosis Pilaris können Menschen jeden Alters betreffen. Oft sind es Kinder und Jugendliche, Menschen mit Neurodermitis und der Neigung zur Austrocknung der Haut, die von den Knospen betroffen werden. Mit zunehmendem Alter nimmt der Ausschlag ab.


Wo am Körper tritt Keratosis Pilaris auf?

Es sind oft Arme, Oberschenkel, Hüften und das Gesicht, die anfällig für die irritierten Knospen der Reibeisenhaut sind. Die Kreatinklumpen sitzen an den Eingängen der Haarfollikel an den spezifischen Körperstellen.


Was sind die Symptome von Keratosis Pilaris?

Die Reibeisenhaut oder Keratosis Pilaris erscheint als weiße oder rote Knospen, die sich rau und schleifpapierartig anfühlen, wenn Du mit der Haut darüberfährst. Oft erinnert der Ausschlag an eine Gänsehaut.


Wodurch wird Keratosis Pilaris verursacht?

Die genaue Ursache für Keratosis Pilaris ist derzeit noch nicht bekannt. Dennoch weiß man, dass die Reibeisenhaut erblich bedingt ist und häufig auf trockener Haut zu beobachten ist. Ein trockenes und kaltes Klima verschlimmert darüber hinaus die Symptome.


Wie kann man Keratosis Pilaris behandeln?

Die beste Behandlung der Keratosis Pilaris ist die Versorgung der Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Mit einer geeigneten Feuchtigkeitspflege, wie der Body Lotion von Australian Bodycare kannst Du die trockene Haut, die oft mit dem Ausschlag in Verbindung gebracht wird, wertvoll pflegen.


Wie kann man Keratosis Pilaris verhindern?

Zur Vorbeugung von Reibeisenhaut ist Feuchtigkeit die beste Methode. Stelle daher sicher, dass Deine Haut stets ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Verwende hierzu geeignete Produkte und achte auf eine kontinuierliche Pflegeroutine.

Während des Bades kannst Du hier das Body Scrub und Body Wash von Australian Bodycare verwenden, die Deine Haut sanft und schonend reinigen.

Nach dem Bad, wenn die Haut am anfälligsten für Austrocknung ist, kannst Du Deine Haut mit der Body Lotion mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.