Neurodermitis in den Griff bekommen

Professionell aktualisiert: 31/3/2022

Neurodermitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Haut und zeigt sich vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, seltener bei Erwachsenen.

Oft besteht ein Zusammenhang zwischen Neurodermitis und Lebensmittelunverträglichkeiten, sodass eine entsprechende Ernährung das A und O ist.

Aber auch eine hochwertige Hautpflege hilft und kann die Beschwerden deutlich lindern – im folgenden Blog erfährst du hilfreiche Tipps.

Durchgelesen von Anne Thestrup Meimbresse

Apotheker, Klinische Pharmazeutin
Anne hat einen Master in Pharmazie von der Süddänischen Universität, und arbeitet seit einigen Jahren als klinische Pharmazeutin in der Apotheke.Hier berät Sie sowohl Kunden als auch Ärzte über die optimale Anwendung von Arzneimitteln.

Leidest auch du an Neurodermitis, dann kennst du die typischen Symptome: Hautausschlag, Juckreiz, schuppig-trockene Haut bis hin zu nässenden Bläschen – eine echte Belastung.

Die Body Lotion und das Body Wash von Australian Bodycare sind ideal für die Pflege von Neurodermitis-geplagter Haut geeignet und nutzen dabei die Naturpower von australischem Teebaumöl, das entzündungshemmend wirkt. Außerdem fördern beide Produkte ein gesundes Feuchtigkeitsgleichgewicht deiner Haut. Besonders trockene Haut profitiert außerdem von unserer besonders reichhaltigen Body Cream.

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So wendest du unsere Pflegeprodukte am besten an:

Wenn du unter Neurodermitis leidest, dann hast du mit dem Body Wash, der Body Lotion und der Body Cream drei perfekte Pflegeprodukte an deiner Seite. Sowohl das Duschgel als auch die Body Lotion und die Body Creme stecken voller natürlicher Inhaltsstoffe und sind bestens verträglich.

Du kannst unsere Körperpflegeprodukte ideal in Kombination miteinander anwenden und solltest dabei wie folgt vorgehen:

Schritt 1: Body Wash

Wenn du unter Neurodermitis leidest, braucht deine Haut ein mildes Duschgel, das sie nicht zu sehr austrocknet – greife am besten zu unserem Body Wash.

Das Duschgel schäumst du auf deiner angefeuchteten Haut auf und verreibst es auf deinem Körper. Anschließend spülst du es mit klarem Wasser wieder ab.

Auf diese Weise reinigst du deine Haut von Verschmutzungen und reduzierst die Bakterienbelastung, die Neurodermitis-Entzündungen verursachen und fördern.

Schritt 2: Body Lotion

Bedenke immer, dass deine Körperhaut nach der Reinigung mit einem Duschgel wieder eine Portion Feuchtigkeit benötigt. Genau diese gibst du ihr nun mit unserer Body Lotion. Sie stellt ein gesundes Feuchtigkeitsgleichgewicht in deiner Haut her, ohne zu fetten.

Du kannst dabei unbesorgt sein: Die Lotion fördert oder irritiert deine Neurodermitis nicht zusätzlich. Im Gegenteil, das auch in der Lotion enthaltene Teebaumöl wirkt antibakteriell und hilft den Neurodermitis-Entzündungen beim Abklingen.

Schritt 3: Body Cream

Hast du besonders trockene Hautstellen durch deine Neurodermitis, die schuppig, rissig und aufgesprungen sind? Dann behandle diese im dritten Schritt gezielt mit unserer Body Cream.

Diese reichhaltige Creme spendet extra viel Feuchtigkeit und hilft deiner Haut, sich auf natürlichem Wege wieder zu stabilisieren. Die Body Cream kann übrigens auch als Handcreme verwendet werden.

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Was ist Neurodermitis überhaupt? Was ist ihre Ursache?

Neurodermitis ist, grob gesagt, eine starke Überempfindlichkeit der Haut. Wahrscheinlich liegt bei betroffenen Menschen eine erblich bedingte „Fehlfunktion“ des Immunsystems vor.

Denn aus irgendeinem Grund betrachtet dieses alltägliche Stoffe, wie zum Beispiel Hausstaub oder auch bestimmte Nahrungsmittel, als eine ernsthafte Gefährung für den Körper. Die Folge sind starke allergische Reaktionen und vor allem Entzündungen der Haut.

Warum juckt die Haut so stark?

Durch die Entzündungsreaktion produziert dein Körper in hohem Maße den Stoff Immunglobolin, das widerum die Mastzellen in deiner Haut dazu anregt, sogenannte Histamine auszuschütten. Histamine verusachen dann den starken Juckreiz, der ein charakteristisches Symptom von Neurodermitis ist.

Und die anderen Neurodermitis-Symptome, wie extreme Trockenheit der Haut?

Auch für die extreme Trockenheit der Haut bei Neurodermitis ist die Ausschüttung von Histaminen verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass das Feuchtigkeitsgleichgewicht der Haut gestört wird und die Balance zwischen Talg- (Hautfett) und Schweißproduktion nicht länger besteht. Der Säureschutzmantel der Haut ist angegriffen – und all das zeigt sich in Form extrem trockener Hautstellen.


Formen und Stadien von Neurodermitis

Die Formen von Neurodermitis unterscheiden sich meistens je nach Alter des Betroffenen. So haben sehr kleine Kinder oftmals andere Neurodermitis-Symptome als Erwachsene.

Milchschorf – bei Säuglingen und Kleinkindern

Es gibt eine Art von Neurodermitis, die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt und dann mit der Zeit wieder verschwindet. Sie wird als Milchschorf bezeichnet und zeigt sich vor allem auf der Kopfhaut und den Wangen in Form von Ekzemen (häufig nässend).

Sogenannte Beugenekzeme – bei Kindern und Jugendlichen

Diese Form der Neurodermitis zeigt sich im früheren Stadium an Rötungen der Haut, später bilden sich Flechten und Ekzeme in den Kniekehlen, an den Ellenbogen oder auch an den Händen.

Prurigo Nodularis – bei Erwachsenen

Bei dieser Form, die vor allem Erwachsenen betrifft, bilden sich am gesamten Körper knotige Ekzeme, die von starkem Juckreiz begleitet sind.


Neurodermitis-Schübe

Leidest du an Neurodermitis, dann wirst du sicherlich auch schon festgestellt haben, dass die Erkrankung in Schüben verläuft. Mal sind deine Symptome schlimmer, mal besser.

Dabei gelten einige Stoffe als „Trigger“, allen voran

  • Stress und psychische Unausgeglichenheit,
  • Faktoren in deiner Umgebung, wie Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen
  • „offensichtliche“ Allergene, wie Hausstaub, Pollen und Tierhaare
  • Eine zusätzliche Reizung der Haut durch Kratzen oder reibende Kleidung

Triggernde Lebensmittel – auch sie können Auslöser sein

Dazu zählen zum Beispiel Kaffee, Alkohol oder scharfe Gewürze, denn beide regen die Durchblutung der Haut an. Auch Zucker steht im Verdacht, Neurodermitis-Schübe auszulösen, da er von Natur aus eine entzündungsfördernde Wirkung besitzt. Gleiches gilt übrigens für Weißmehlprodukte und alternative Süßungsmittel wie Honig und Dicksaft. Denn der Hauptbestandteil all dieser Lebensmittel ist Saccharose.

Sie außerdem vorsichtig mit folgenden Lebensmitteln:

Es gibt weitere kritische Lebensmittel, die immer wieder zu Neurodermitis-Schüben führen und die du deshalb genau im Auge behalten solltest. Dazu zählen unterschiedliche Arten von saurem Obst (zum Beispiel Orangen und Zitronen), aber auch Kiwis, Erdbeeren und Tomaten.

Außerdem wirken tierische Produkte, wie Fisch, Eier, geräuchertes Fleisch oder bestimmte Käsesorten immer wieder als echte Befeuerer der Neurodermitis.

Wichtig: Es muss nicht sein, dass auch du mit einem Schub auf den Verzehr dieser Lebensmittel reagierst, allerdings solltest du deinen Körper und dessen Reaktion aufmerksam beobachten.

Wie ernähre ich mich richtig?

Es gibt keine per se richtige Ernährung bei Neurodermitis, denn nicht jeder reagiert gleich auf verdächtige Auslöser, ob Umweltfaktoren oder Lebensmittel. Der beste Weg ist es, dass du ein Ernährungstagebuch führst. Schreibe genau auf, was du zuvor gegessen hast, wenn dich ein Neurodermitis-Schub erwischt. Vielleicht kommst du auf diese Art unerwarteten Geheimnissen und vor allem wertvollen Erkenntnissen auf die Spur.

Ernährungstipp unterm Strich:

Achte darauf, dass deine Ernährung aus frischen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln besteht, denn auch Konservierungs- und Aromastoffe in verarbeiteten Produkten können deine Neurodermitis fördern. Koche deshalb am besten auch immer selbst und greife nicht zu Fertigprodukten – so hast du einen genauen Überblick, „was drin ist“ und kannst bei einer Reaktion deiner Haut auf die Mahlzeit besser nachvollziehen, was der mögliche Auslöser war.


FAQ

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine Störung des Immunsystems, die zu übermäßigen allergischen Reaktionen der Haut und starkem Hautauschlag führt.


Wie sieht Neurodermitis aus?

Je nach Alter des Betroffenen unterscheiden sich die Symptome etwas - von flechtenartigen Hautauschlägen über nässende Ekzeme mit Bläschen bis hin zu knotenartigen Hautveränderungen. Die Symptome sind immer begleitet von einer extremen Trockenheit der Haut.


Was hilft gegen Neurodermitis?

Eine Pflege der Haut mit milden, antiseptischen Produkten, die die Haut nicht zusätzlich austrocknen. Außerdem kann eine gezielte Ernährung, die reich ist an Oxidantien, die Symptome unter Kontrolle halten.


Welche Creme bei Neurodermitis?

Eine milde Pflege, die den Hautentzündungen der Neurodermitis entgegenwirkt und gleichzeitig Feuchtigkeit spendet, ist für dich die richtige Pflege. Probiere zum Beispiel einmal die Pflegeserie rundum das Body Wash, die Body Lotion und die Body Cream von Australian Bodycare aus.

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